CDU-Parlamentarier Mechthild Heil MdB, Horst Gies MdL und Guido Ernst MdL begrüßen Aussage des Koalitionsvertrages: Bonn-Berlin-Ausgleich soll auf neuer vertraglicher Grundlage mit der Region gesichert werden

Zuver­sicht­lich über die Per­spek­ti­ven der Aus­gleichs­re­gi­on Bonn zeig­ten sich die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil sowie die bei­den CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler, Horst Gies und Gui­do Ernst, nach den jüngs­ten Gesprä­chen zum „Bonn-Ber­lin-Aus­gleich.“ Im Bon­ner Rat­haus hat­ten jetzt Ver­tre­ter von Städ­ten und Krei­sen, der Staats­kanz­lei­en in Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz sowie Abge­ord­ne­te aus Bun­des- und Land­tag über die aktu­el­le Sach­la­ge dis­ku­tiert. Grund für die­se posi­ti­ve Grund­stim­mung ist der neue Koali­ti­ons­ver­trag, der hier­zu fol­gen­des fest­hält: „Wir ste­hen zum Bonn-Ber­lin-Gesetz. Bonn bleibt das zwei­te bun­des­po­li­ti­sche Zen­trum. Der Bund wird mit der Regi­on Bonn sowie den Bun­des­län­dern Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz eine ver­trag­li­che Zusatz­ver­ein­ba­rung (“Bonn-Ver­trag”) schlie­ßen.”

Die Ver­tre­ter der Aus­gleichs­re­gi­on, wozu auch der Kreis Ahr­wei­ler gehört, begrüß­ten aus­drück­lich, dass es nun­mehr eine ver­trag­li­che Rege­lung geben soll, in der sich auch die Posi­tio­nen und Ziel­set­zun­gen Regi­on Bonn wei­der­fin­den sol­len. Grund­la­ge für die Ver­trags­ge­sprä­che ist aus Sicht der “Bonn-Ber­lin-Run­de” das von der Regi­on im Juli 2016 vor­ge­leg­te Posi­ti­ons­pa­pier mit dem Titel “Bun­des­stadt Bonn – Kom­pe­tenz­zen­trum für Deutsch­land”. Über­dies wird zeit­nah eine gemein­sa­me Geschäfts­stel­le ein­ge­rich­tet wer­den, die das wei­te­re Ver­fah­ren orga­ni­sie­ren wird. Die “Bon­n/Ber­lin-Run­de” wird sich am 9. Juli wie­der tref­fen, um die nächs­ten Schrit­te zu bera­ten.

Die CDU-Abge­ord­ne­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler erklär­ten hier­zu, dass man die zügi­ge Auf­nah­me der Gesprä­che mit dem Bund erwar­tet, damit mög­lichst bald Klar­heit über die wei­te­re Ent­wick­lung herr­sche. Dies sei ins­be­son­de­re für die vie­len Berufs­pend­ler aus dem Kreis Ahr­wei­ler nach Bonn von Bedeu­tung, damit sie wei­ter mit einem siche­ren Arbeits­platz ihre Zukunft pla­nen kön­nen. Auch die Bun­des­mi­nis­ter aus Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz soll­ten in die Bera­tun­gen mit ein­be­zo­gen wer­den. „Die Bun­des­stadt Bonn sowie die gan­ze Aus­gleichs­re­gi­on müs­sen auch zukünf­tig in der föde­ra­len Ord­nung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land eine wich­ti­ge Rol­le spie­len,“ so Heil, Gies und Ernst abschlie­ßend.

2018-05-05T16:59:22+00:005. Mai 2018|