Der CDU-Lan­des­vor­stand schloss sich in sei­ner letz­ten Sit­zung den lang­jäh­ri­gen For­de­run­gen von Gui­do Ernst und Horst Gies für eine Bahn-Alter­na­tiv­tras­se zur Ent­las­tung des Mit­tel­rhein­tals an. Gies und Ernst erklä­ren: „Die Belas­tung des Mit­tel­rhein­ta­les durch Bahn­lärm und Bahn­er­schüt­te­run­gen ist für die Men­schen mitt­ler­wei­le uner­träg­lich. Das Mit­tel­rhein­tal braucht des­halb zwin­gend zeit­nah eine Ent­las­tung von Bahn­lärm und von Bahn­er­schüt­te­run­gen. Rein wirt­schaft­li­che Grün­de dür­fen nicht län­ger höher als die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung bewer­tet wer­den. Ich habe kein Ver­ständ­nis für die Ein­schät­zun­gen der zustän­di­gen Fach­leu­te aus dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, dass die Bedin­gun­gen für eine Alter­na­tiv­tras­se noch nicht erreicht sei­en. Das sehen wir Christ­de­mo­kra­ten in Rhein­land-Pfalz und alle Bür­ger­initia­ti­ven defi­ni­tiv anders! Wer ein­mal am Mit­tel­rhein­tal war, weiß, dass es für die alter­na­ti­ve Rou­te kei­ne Alter­na­ti­ve gibt.

Eine Alter­na­tiv­tras­se ist und bleibt zwin­gend. Beson­ders wenn man die Gefah­ren betrach­tet, denen letz­te Woche die Anwoh­ner in Unkel aus­ge­setzt waren. Dafür wer­den wir wei­ter kämp­fen. Dazu muss der Bund die Pla­nung einer sol­chen Tras­se mit Nach­druck vor­an­trei­ben. Alle hier­für not­wen­di­gen gesetz­li­chen und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten müs­sen aus­ge­schöpft wer­den. Da Pla­nung und Umset­zung einer sol­chen Tras­se natür­lich Zeit in Anspruch neh­men, darf nicht län­ger unge­nutz­te Zeit ins Land gehen. Des­halb for­dern wir als Sofort­maß­nah­me ein umge­hen­des Nacht­fahr­ver­bot für noch nicht umge­rüs­te­te Güter­zü­ge sowie für alle bereits umge­rüs­te­ten Güter­wa­gons eine Redu­zie­rung der Geschwin­dig­keit inner­halb der Ort­schaf­ten.“

Die Abge­ord­ne­ten ver­wei­sen zudem auf die Akti­vi­tä­ten, die erst durch CDU-Poli­ti­ker ins Rol­len gekom­men sind, wie zum Bei­spiel die Ein­rich­tung und Finan­zie­rung des Pro­jekt­bei­ra­tes „Lei­se­res Mit­tel­rhein­tal“.