Erfreut zeig­ten sich der Vor­sit­zen­de der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on Karl-Heinz Sund­hei­mer und die bei­den Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies und Gui­do Ernst über das Schrei­ben von Minis­ter Roger Lew­entz, in dem er im Namen der Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Drey­er betont, dass die Ent­schei­dun­gen im brei­ten par­la­men­ta­ri­schen Raum und mit den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den getrof­fen wer­den. Noch wich­ti­ger ist den Ver­tre­tern der Kreis- und Lan­des­po­li­tik, dass Groß­krei­se auch der Lan­des­re­gie­rung nicht als sinn­vol­les Modell für Rhein­land-Pfalz vor­stell­bar sind.

Gui­do Ernst und Horst Gies sind erfreut, dass ihre Gesprä­che in Mainz sich posi­tiv auf die­ses Ergeb­nis aus­ge­wirkt haben. Sie äußern die Hoff­nung, dass man nun in der wei­te­ren Dis­kus­si­on auch nicht mehr davon abweicht. Zwangs­fu­sio­nen sei­en ja auch nach Auf­fas­sung des Land­kreis­ta­ges „Gift für den länd­li­chen Raum“.

Karl-Heinz Sund­hei­mer betont, dass die (fast) gemein­sa­me Hal­tung der Frak­tio­nen im Kreis­tag Ahr­wei­ler, „lei­der mit Aus­nah­me der Grü­nen“, wie er anfügt, sicher auch die Ent­schlos­sen­heit der poli­ti­schen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des Krei­ses Ahr­wei­ler gezeigt und zu der posi­ti­ven Reak­ti­on aus Mainz bei­getra­gen hat. Er erin­nert noch ein­mal dar­an, was Land­rat Dr. Pföh­ler schon nach den ers­ten Ver­öf­fent­li­chung zu die­sen Vor­schlä­gen gesagt hat: „Durch eine Groß­fu­si­on wür­de kein Geld pro­du­ziert. Im Gegen­teil: Durch eine Fusi­on ohne Not wären unab­seh­ba­re Mehr­kos­ten und ein gra­vie­ren­der Ver­lust von hei­mat­li­cher Ver­bun­den­heit der Men­schen mit ihrem Kreis die Fol­ge.“

Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im Kreis­tag ergänzt hier­zu: „Gera­de wenn man die neu­es­ten Zah­len des Sta­tis­ti­schen Lan­des­am­tes zur Demo­gra­phie im Kreis Ahr­wei­ler für das Jahr 2030 und 2040 her­an­zieht, zeigt sich, dass immer mehr älte­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit immer wei­te­ren Ent­fer­nun­gen zu den Ver­wal­tun­gen, aber auch zu den poli­ti­schen Ent­schei­dungs­gre­mi­en kon­fron­tiert wür­den. Das kann nicht der Weis­heit letz­ter Schluss sein.“